Die Gewinner des Gesundheitskompetenzpreises 2016

Der diesjährige Gesundheitskompetenzpreis wurde von der Allianz am 19. Januar 2017 im Rahmen der nationalen Gesundheitsförderungs-Konferenz in Neuchâtel vergeben. Eine unabhängige Jury, die sich aus dreizehn Experten aus den Bereichen der Leistungserbringer, Gesundheitspolitik, Behörden und Wissenschaft zusammen setzt, hat aus den 19 eingereichten Projekten die folgenden drei zur Prämierung ausgewählt:

Der erste Preis in Höhe von CHF 13‘000 geht an das Projekt „Förderung der ernährungs-spezifischen Gesundheitskompetenz im Betrieb“ vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern. Unter dem Motto „Gesund & Gut: Na Klar!“ will das Projekt eine ausgewogene Ernährung mit reduziertem Salzkonsum im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements fördern. Mitarbeitende von 7 Betrieben in der Deutschschweiz haben dazu während einem Jahr regelmässig an Ernährungsworkshops teilgenommen. Ein pra-xisnahes Schulungshandbuch wird vorbereitet. Die Finanzierung des Projektes erfolgt durch den Schweizerischen Nationalfonds (Nationales Forschungsprogramm NFP69) und die Schweizerische Herzstiftung.

Das Pilotprojekt „Ausbilden - Begleiten - Koordinieren“ von Pro Raris, der Allianz Seltener Krankheiten Schweiz, erhält den ersten Anerkennungs-Preis. Eine „seltene Krankheit“ betrifft weniger als eine von 2000 Personen und ist lebensbedrohlich oder chronisch invalidisierend. Mit einem mehrstufigen Ansatz soll die Betreuung und Lebensqualität von Menschen mit einer seltenen Krankheit verbessert werden: Das Projekt setzt zum einen auf die Sensibilisierung, Information und (Weiter-)Bildung der verschiedenen Fachpersonen. Zum anderen konzentriert es sich auf die umfassende Begleitung der Betroffenen und ihrer Familien sowie auf eine effiziente Koordination der entsprechenden Massnahmen.

Mit dem zweiten Anerkennungs-Preis wird das Projekt „Mamamundo“ vom gleichnamigen Verein ausgezeichnet. Im Geburtsvorbereitungskurs Mamamundo erhalten Teilnehmerinnen die Gelegenheit, Erfahrungen mit anderen Schwangeren, einer Hebamme und einer interkulturellen Dolmetschenden zu teilen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Die geburtsvorbereitende Körperarbeit stellt dabei einen Schwerpunkt dar. Das Angebot steht allen Frauen mit Migrationshintergrund offen, insbesondere aber sozial benachteiligten Frauen.

Fotogalerie 

(Fotos: Philipp Zinniker für Gesundheitsförderung Schweiz)


(A. Hurni und D. Wyssmüller (Mamamundo), S. Jent (BFH), C. Krause (ISPM Uni Bern), C. de Kalbermatten (ProRaris)


Sandra Jent von der Berner Fachhochschule, Corinna Krause vom ISPM Uni Bern, Barbara Weil von der FMH


 Sandra Jent von der Berner Fachhochschule, Corinna Krause vom ISPM Uni Bern



Christine de Kalbermatten von ProRaris, Claude-François Robert vom Kanton Neuenburg


Christine de Kalbermatten von ProRaris


Corina Wirth von Public Health Schweiz, Anja Hurni und Doris Wyssmüller vom Verein Mamamundo


Anja Hurni und Doris Wyssmüller vom Verein Mamamundo

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